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1. Was bedeutet SEPA?

Der Begriff SEPA ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Single Euro Payments Area" und bedeutet "Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum". Dieser ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem europäischen Binnenmarkt. Es ist ein von der EU betriebenes Vorhaben zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums in 33 Ländern, als Ergänzung zum EURO-Bargeld.
Mit SEPA werden Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen im europäischen Zahlungsraum vereinheitlicht.

2. Wann kommt SEPA?

SEPA wird am 1. Februar 2014 eingeführt. Ab diesem Datum müssen Überweisungen und Lastschriften nach den SEPA-Verfahren durchgeführt werden. Banken und Sparkassen dürfen noch zwei Jahre länger (bis 1. Februar 2016) von Verbraucherinnen und Verbrauchern Zahlungsaufträge mit der Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl entgegennehmen. Sie führen in diesem Fall eine kostenlose und sichere Konvertierung in die IBAN durch.

3. Was ändert sich für mich als Kunde bei der SEPA-Lastschrift?

Lastschriften unterscheiden sich deutlich vom bisherigen nationalen Verfahren. Sie als Zahler haben nur eine Information über die Umstellung Ihrer laufenden Einzugsermächtigungen auf das sogenannte SEPA-Mandat, samt Angabe der Gläubiger-ID und Mandatsreferenznummer, zu erwarten. Das SEPA-Mandat wird Ihnen mit dem Antrag zugestellt.

4. Was sind die IBAN und der BIC?

Statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl nutzen Sie zukünftig die IBAN (International Bank Account Number). Diese ist leicht zu merken, denn sie besteht aus dem Ländercode DE für Deutschland, einer 2-stelligen Prüfziffer, der 8-stelligen Bankleitzahl und der 10-stelligen Kontonummer. Das heißt: Bis auf vier Zeichen ist Ihnen Ihre eigene IBAN bereits vertraut.

Ihre persönliche IBAN finden Sie auf Ihrem Kontoauszug oder ggf. Ihrer Bankkundenkarte (EC-Karte), und sie wird Ihnen beim Internetbanking angezeigt. Die IBAN Ihres Geschäftspartners können Sie der gestellten Rechnung, dessen Geschäftspapieren oder dem Briefkopf entnehmen.

Der BIC (Business Identifier Code) ist ein internationaler Code für die Bankleitzahl.

5. Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?

Hierbei handelt es sich um eine kontounabhängige und eindeutige Kennung, die EU-weit gültig ist und den Zahlungsempfänger als Lastschrift-Einreicher zusätzlich identifiziert.

Die Gläubiger-Identifikationsnummer der ASKUMA AG lautet: DE13ZZZ00000039117

6. Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats. Sie dient in Kombination mit der Gläubiger-ID der eindeutigen Identifizierung des dem Lastschrifteinzug zugrunde liegenden Mandats. Sie finden diese auch auf Ihrem Lastschrift-Auszug.

7. Was passiert mit den bereits erteilten Einzugsermächtigungen?

Bereits erteilte schriftliche Einzugsermächtigungen können als SEPA-Lastschriftmandate genutzt werden. Zu beachten ist dabei, dass der Lastschrifteinreicher den Zahler vor dem ersten SEPA-Basislastschrifteinzug über den Wechsel vom Einzug per Einzugsermächtigungslastschrift auf den Einzug per SEPA-Basislastschrift unter Angabe von Gläubiger-Identifikationsnummer und Mandatsreferenz in Textform zu unterrichten hat.
Bei Neukunden wird ab dem 01.02.2014 das SEPA-Lastschriftmandat benötigt.

8. Welche Widerspruchsfristen gelten bei der SEPA-Lastschrift?

Eine SEPA-Basislastschrift kann innerhalb von acht Wochen nach Belastung an den Einreicher zurückgegeben werden, d.h. eine entsprechende Kontobelastung wird rückgängig gemacht. Einem Lastschrifteinzug ohne Mandat, d.h. einer unautorisierten Lastschrift, kann der Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung widersprechen.

Hinweis für Kunden: Wir bitten Sie zu beachten, dass unsere Abbuchungen immer zum 07. eines Monats stattfinden. Sollte es sich bei dem Termin nicht um einen Bankenarbeitstag handeln, erfolgt die Abbuchung am nächstmöglichen Buchungstag.
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